Heidelberg weiht neue Handformerei am Standort Amstetten ein
31.03.2011
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Neuer Handformerbereich ermöglicht Gussteileproduktion
von bis zu acht Tonnen Stückgewicht
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Investition erweitert Produktionsumfang von Bauteilen
für das Großformat
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Angebot steht auch für die externe Auftragsfertigung
zur Verfügung
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat heute mit einer
feierlichen Zeremonie den Serienbetrieb in der neuen Handformerei
an ihrem Gießereistandort in Amstetten aufgenommen. Der Neubau
mit einer Grundfläche von 3.000 Quadratmetern schließt an
das bestehende Gießereigebäude an. Er war notwendig
geworden, um die Druckwerkseitenteile sowie die Druckzylinder
für die Großformatmaschinen von Heidelberg mit einer
Papierbogenbreite von bis zu 162 cm in den notwendigen
Stückzahlen und in Heidelberg Qualität produzieren zu
können. Rund 20 Mitarbeiter stellen in dem neuen
Produktionsbereich künftig Handformteile mit einem
Einzelgewicht von bis zu acht Tonnen her. Das Investitionsvolumen
beträgt rund vier Millionen Euro.
"Unsere Gießerei in Amstetten gehört zu den
modernsten Anlagen dieser Art in Europa. Produktinnovationen von
Heidelberg im High-end-Bereich haben auch immer zu Investitionen am
Standort geführt und somit dessen Wettbewerbsfähigkeit
sichergestellt. Der Bau der neuen Handformerei ist ein weiterer
Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit des Standortes
Amstetten", sagte Standortleiter Thorsten Kirchmayer im Rahmen der
Einweihungsfeier.
Die neue Handformerei ist so konzipiert, dass auch externe
Unternehmen, beispielsweise aus den Branchen Maschinen- und
Fahrzeugbau oder der Windkrafttechnik, von der Kompetenz
Heidelbergs bei der Herstellung von hochqualitativen Gussteilen
profitieren können.
"Im Rahmen unserer strategischen Neuausrichtung hat sich Heidelberg
zum Ziel gesetzt, mit dem neuen Geschäftsfeld System
Manufacturing, in dem wir unser Angebot für die externe
Auftragsfertigung bündeln, mittelfristig einen jährlichen
Umsatz von 100 Millionen Euro zu erzielen. Der
Gießereistandort Amstetten mit seiner neuen Handformerei
bildet dafür eine wichtige Voraussetzung", erläutert
Stephan Plenz, Vorstandmitglied bei Heidelberg und in seiner
Funktion auch verantwortlich für das Geschäftsfeld System
Manufacturing.
Mittlerweile setzen bereits rund 40 Unternehmen, vorwiegend
aus Wachstumsbranchen, auf Heidelberg als Technologielieferanten.
Besonders die Kompetenzen im Bereich der elektronischen
Antriebssteuerung sowie bei der Herstellung von hochpräzisen
Gussteilen wissen Kunden zu schätzen.
Bild 1: Die neue Handformerei der Heidelberger
Druckmaschinen AG am Gießereistandort Amstetten hat heute den
Serienbetrieb aufgenommen.
Bild 2: In der neuen Anlage produziert Heidelberg unter
anderem Gussteile für die Großformatmaschinen vom Typ
Speedmaster XL 145/162.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Tel.: 06221 92 5077
Fax: 06221 92 99 5077
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
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