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Einigung zwischen Geschäftsleitung und
Belegschaftsvertretern über Personalabbau und
erforderliche Anpassungen der Personalkapazitäten
erzielt
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Geplante Personalkosteneinsparungen ergeben sich durch
Verzicht auf tarifliche und betriebliche Leistungen, ein
zusätzliches Stundenkontingent sowie ein innovatives
Arbeitszeitkonzept
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Kostensenkungsniveau in Höhe von 80 Millionen Euro wird
im Geschäftsjahr 2011/12 planmäßig erreicht
Geschäftsleitung und Belegschaftsvertreter der
Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) haben sich gemeinsam in
einem Interessenausgleich auf ein Gesamtpaket geeinigt.
Das Maßnahmenpaket setzt sich zusammen aus dem Verzicht
auf tarifliche und betriebliche Leistungen, einem
zusätzlichen Stundenkontingent sowie einem innovativen
Arbeitszeitkonzept. Ein Element der Vereinbarung ist, dass
Mitarbeiter auf freiwilliger Basis bei entsprechendem
Entgeltverzicht ihre vertragliche Arbeitszeit dauerhaft auf 57
Prozent reduzieren können. Über einen befristeten
Zeitraum von vier Jahren leistet das Unternehmen eine teilweise
Kompensation der damit verbundenen Gehaltseinbußen. Die
Arbeitszeitverteilung für die an dem Modell teilnehmenden
Mitarbeiter erfolgt nach betrieblichem Bedarf.
Dieses Konzept soll die Anzahl der noch erforderlichen
betriebsbedingten Kündigungen verringern. Insgesamt sollen mit
dem gesamten Maßnahmenpaket weltweit bei Heidelberg bis
Oktober 2010 rund 500 Stellen wegfallen, davon ca. ein Drittel in
den Vertriebsgesellschaften. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass aufgrund freiwilliger sozialverträglicher Maßnahmen
bereits ein Teil davon aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, bzw.
Aufhebungsvereinbarungen abgeschlossen hat.
Damit setzt das Unternehmen sein Maßnahmenpaket zur
Kostensenkung, inklusive Sachkosteneinsparungen, wie geplant um.
Dieses beinhaltet als wesentliches Element eine angestrebte
Kostenreduzierung im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 von
zunächst 60 Millionen Euro und im folgenden Geschäftsjahr
2011/12 von insgesamt 80 Millionen Euro. Zusammen mit den bereits
im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 eingesparten 400 Mio.
Euro ergibt sich damit eine jährliche Gesamteinsparsumme bis
ins Geschäftsjahr 2011/12 von 480 Mio. Euro
"Nach konstruktiven Gesprächen haben sich
Geschäftsleitung und Belegschaftsvertreter auf einen
Heidelberger Weg geeinigt, der die vorhandenen Kapazitäten an
die Auftragslage anpasst und dennoch möglichst viele
Mitarbeiter und damit wertvolles Know-how im Unternehmen
behält. Gleichzeitig haben wir unsere Einsparziele erreicht",
sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
"Mit dem jetzt vereinbarten Maßnahmenpaket haben alle
Verhandlungspartner neue Wege beschritten und sind ihrer
Verantwortung gerecht geworden."
Die Heidelberg Gruppe beschäftigte zum 30.06.2010
weltweit 16.218 Mitarbeiter, davon 10.942 in Deutschland.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft
gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der
Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen
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sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
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erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise
die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der
Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen
innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger
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