Chronologie
1850
Andreas Hamm gründet in Frankenthal eine
Glockengießerei und Maschinenfabrik
1896
Das Unternehmen wird nach Heidelberg verlegt
1905
Änderung des Firmennamens in
"Schnellpressenfabrik AG Heidelberg"
1914
Präsentation des Heidelberger Tiegels auf der BUGRA
in Leipzig
1962
Heidelberg wagt den Sprung vom Buchdruck zum Offset
1967
Das Unternehmen erhält den neuen Namen
"Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft"
1974
Einführung der Vierfarbenmaschine Speedmaster 72 V
im Format 52x72 Zentimeter
1975
Weltpremiere der Zweifarben Speedmaster 102 ZP im Format
72x102 Zentimeter
1988
Erwerb der Harris Graphics Corporation (USA und
Frankreich)
1991
Einführung der Direct-Imaging-Technologie
1995
Präsentation der Quickmaster DI und der
Kleinformat-Speedmaster SM 52 auf der drupa in Düsseldorf
1996
Erwerb der Unternehmen Stork Contiweb (Niederlande), Sheridan
Systems (USA und Großbritannien) und Linotype-Hell
(Deutschland)
1997
Erstnotierung Heidelbergs an der Frankfurter
Wertpapierbörse
1998
Übernahme von Vertretungen in Europa (Frankreich),
Lateinamerika (Mexiko), Asien, Afrika und Skandinavien,
Neugründung der Heidelberg-Vertretung in Brasilien; die
Heidelberg Aktie wird im MDAX, im Dow Jones STOXX und im Dow Jones
EURO STOXX notiert
2000
150 Jahre Heidelberger Druckmaschinen AG: Einweihung der
Print Media Academy in Heidelberg; auf der drupa
Rekordaufträge im Wert von 1,5 Milliarden Euro
2002
Heidelberg liefert das 100.000. GTO 52 Druckwerk aus; das
Unternehmen baut seine Position auf dem Finishing-Markt weiter aus
2003
Erweiterung des Heidelberg Angebots von
Druckweiterverarbeitungs-maschinen durch Übernahme von Teilen
der Jagenberg-Gruppe; die Entwicklung im Digitaldruck bleibt hinter
den Erwartungen zurück - Heidelberg beschließt, den
Bogenoffsetdruck wieder stärker in den Mittelpunkt seiner
Unternehmensstrategie zu stellen.
2004
100 Jahre Offsetdruck; Übertragung der Digitalsparte an
Eastman Kodak Co. und der Rollenoffset-Sparte an Goss
International; Streubesitz von 22 auf 57 Prozent erhöht;
Heidelberg hochzufrieden mit drupa Verlauf, das Gesamtvolumen der
Bestellungen beträgt rund eine Milliarde Euro;
Wechsel: Dr. Klaus Spiegel tritt zurück, Dr. Jürgen
Rautert wird neues Vorstandsmitglied
2005
Vorstand und Belegschaft einigen sich auf einen Pakt zur
Zukunftssicherung; als erster deutscher Ausrüster der
Printmedien-Industrie baut Heidelberg einen Montagestandort in
China auf; Commerzbank AG verkauft ihre zehnprozentige Beteiligung,
Streubesitz erhöht sich auf 67 Prozent; Vorstand
beschließt Aktienrückkauf von bis zu fünf Prozent
des Grundkapitals; Heidelberg kündigt an, das bestehende
Produktportfolio mit einer größeren Formatklasse nach
oben auszuweiten, Vorstellung soll zur drupa 2008 erfolgen
2006
Heidelberg finanziert Pensionen über ein
"Contractual Trust Arrangement" aus; 1.000. Druckwerk der
Speedmaster XL 105 ausgeliefert; Heidelberg investiert in Standort
Wiesloch: Bau einer neuen Montagehalle für die Produktion der
großen Formatklasse; Verkauf der Linotype GmbH; Wechsel im
Vorstand: Dirk Kaliebe wird neuer Finanzvorstand, er folgt Dr.
Herbert Meyer, der mit Vollendung des 60. Lebensjahres aus dem
Unternehmen ausscheidet; Einweihung des neuen Montagestandortes in
China; Vorstand beschließt erneuten Aktienrückkauf von
bis zu fünf Prozent des Grundkapitals.
2007
Standort Wiesloch wird im Rahmen des 50jährigen
Jubiläums umbenannt in Wiesloch-Walldorf; Der 1.000.000
Druckzylinder aus Amstetten wird ausgeliefert.
2008
Unter dem drupa-Motto "HEI Performance - HEI Value"
präsentiert Heidelberg die neuen Speedmaster-Modelle XL 145
und XL 162
Druckversion
Internationale Unternehmenskultur
"Früher hat man viel vom Heidelberger Geist gespro- chen
- das war ein speziel- les lokales Zusammengehö-
rigkeitsgefühl. Heute gibt es eine übergreifende Unter-
nehmenskultur. Denn heute ist Heidelberg ein interna- tionales
Unternehmen. Wir sind auf der ganzen Welt vertreten und teilen eine
gemeinsame Grundeinstel- lung: Die Druckbranche mit einzigartigem
Know-how und hervorragender Tech- nologie kontinuierlich voran-
zutreiben." Bernhard Schreier, Vorstandsvorsit- zender der
Heidelberger Druckmaschinen AG